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Meine Coronagedanken - Ein Erinnerungsbuch

Kontaktsperre Tag 27 (17.04.2020)

Obwohl ich mich, als freiheitsliebender Mensch, stark eingeschränkt fühle, halte ich die Kontaktsperre unter den aktuellen Umständen für gerechtfertigt. Ob alles übertrieben oder untertrieben ist, kann ich nicht beurteilen. Ich würde, wenn ich die Verantwortung hätte, vermutlich auch so entscheiden. Schlauer sind wir dann hinterher, hoffentlich.

Langsam gewöhne ich mich an neue Rhythmen und ich kann dem Shutdown doch einiges abgewinnen:

Ein wunderbar, Kondensstreifen freier Himmel.

Bessere Luft, ich habe den Eindruck die Natur erholt sich… oder dieser Frühling ist besonders schön, vielleicht auch weil ich mehr Zeit in der Natur verbringe und das Wachsen intensiver erlebe.

Eine angenehme Ruhe, weil weniger Verkehr ist und weil ich selbst nicht mehr so viel unterwegs bin.

Ich hoffe, dass nach dem Shutdown alles etwas langsamer und ruhiger bleibt als es vorher war. Ich überlege was ich am meisten vermisse und was ich auf jeden Fall in Zukunft anders machen will, damit es ruhiger bleiben kann. Es ist auch irgendwie eine spannende Zeit, in der Veränderung passiert und sich auch einiges zum Besseren wenden kann (Umweltbewusstsein z.B.) . Aber leider sind es die Umstände, der Virus, der uns dazu zwingt und nicht die freie Entscheidung. Leider ist der Virus für einige Menschen lebensbedrohlich und leider haben deswegen auch viele Menschen Existenzprobleme.

Auf jeden Fall werde in der ‚Zeit danach‘ Oma und Opa öfter und länger besuchen. Darauf freue ich mich sehr. Sie sind schon etwas einsam, sagen Sie. Zum Glück haben sie sich.